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DFG-Projekt

Das parthisch-römische Gräberfeld
von Tell Schech Hamad, Nordostsyrien

Im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes zur Aufarbeitung der Ausgrabungsergebnisse von Tell Schech Hamad bei Deir az-Zor in Nordostsyrien soll der zweite Teil der Funde und Befunde des parthisch-römischen Gräberfeldes, soweit bis 2006 ausgegraben, wissen-schaftlich bearbeitet und abschließend publiziert werden. Projektleiter ist Prof. Dr. Hartmut Kühne vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin.
Das parthisch-römische Gräberfeld erstreckt sich nahezu über die gesamte bisher ergrabene nach- und neuassyrische Unterstadt und bereichert die Aussagen zur Archäologie der Stadt Magdala, heute Tell Schech Hamad, um die Komponente eines Kulturaustausches zwischen Orient und Okzident am Rand der römischen Provinz Mesopotamia zu beiden Seiten des Habur.
Ziel meines Gräberfeldprojektes ist die typologische, chronologische und kulturgeografische Einordnung der Grabarchitektur, der Primär- und Sekundärbeigaben sowie die Beschreibung jener Phänomene, die im ersten Teil der Untersuchung dieses Gräberfeldes noch nicht erfasst wurden, um zu allgemein gültigen Aussagen zu Typologie, Grabsitten und Totenritual im spätantiken Syrien zu gelangen. Offizieller Beginn des Projektes ist Juni 2007.

Logo vom Tell Schech Hamad

Lehmiegelgrab mit dreireihigem Pseudogiebel
Lehmziegelgrab mit dreireihigem Pseudogiebel

dazu erschienen:
Buch Tell Schech Hamad