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Nachher bauten wir ihnen den großen, untadeligen Hügel,
Wir, das heilige Heer der mit Speeren bewehrten Achaier;
Alle umschloss er und ragte empor auf der Höhe der Küste:
Weither vom Meer, in des breiten Hellespontos Gebieten,
Sollten die Menschen ihn sehen, so jetzt wie in künftigen Zeiten.
Odyssee XXIV, 80-84

Auf seinen Irrfahrten durch das Mittelmeer gelangt Odysseus auch an Orte, die dem Normalsterblichen verwehrt sind. Im Hades begegnet er den Schatten seiner alten Weggefährten. Agamemnon, der König von Mykene, selbst höchst unrühmlich zu Tode gekommen, erinnert an die Bestattung des Achilleus und berichtet mit Blick auf das eigene Schicksal von dem ruhmvollen Grabhügel, der gegenwärtig und auch in künftigen Zeiten vom Namen und den Taten des Achilleus kündet.

Grabhügel sind in ganz Europa seit je her Bezugspunkte des prähistorischen Denkens. Sie erinnern an Menschen und Taten der frühesten Vergangenheit. Sie sind als Landmarken, an der Küste oder im Gelände schon aus der Ferne zu sehen. Und sie reihen sich entlang uralter Wege, die selten beschritten werden und längst vergessen sind. Auch PRÆHISTORICΔ ist von einem Hügel überwölbt; er sei auch heute, aus der Sicht der Achaier in jenen künftigen Zeiten, zugleich Denkmal und Wegweiser.